Wartungsgruben / Montagegruben von HDC-Fertiggruben

Das Herzstück einer perfekt funktionierenden Werkstatt ist die Wartungsgrube - auch Montagegrube oder Werkstattgrube genannt. Gerade in großen Werkstätten sorgt eine Wartungsgrube dafür, dass die Durchlaufzeiten möglichst gering gehalten werden und die Arbeit so effektiv wie möglich gestaltet wird.

Aber auch in der privaten Garage erleichtert eine Werkstattgrube die Arbeit am eigenen Auto und verbessert durch ihre ergonomische Ausführung zudem den Komfort und die Gesundheit beim Arbeiten.

  • Aber was sollten Sie beim Kauf oder Bau einer Wartungsgrube beachten?
  • Welche Maße sollten eingehalten werden?
  • Gibt es Vorschriften oder besondere Genehmigungen für Wartungsgruben, die beantragt werden müssen?

Auf dieser Info-Seite rund um das Thema Wartungsgruben / Montagegruben erhalten Sie alle relevanten Informationen.

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Ihre Vorteile durch Wartungs- und Montagegruben von HDC-Fertiggruben

Icon Arbeiten im Stehen

Bequemes Arbeiten in angenehmer Stehhöhe möglich

Icon Regenwasser

Keine Ansammlung von Regenwasser bei Gruben im Freien durch Wasserlauf

Icon Platz

Vollständige Ausnutzung des vorhandenen Platzes bei geschlossener Grube möglich

Icon Auto ebenerdig

Keine zusätzlichen Geräte durch ebenerdige Zufahrt erforderlich

Icon Abdeckung und Rollabdeckung

Verschiedene Abdeckungsmöglichkeiten - bspw. Rollabdeckungen

Icon LKW

Geeignet für LKW, PKW und Bus

Infobox – Was sind Wartungsgruben / Montagegruben?

Eine Wartungsgrube / Montagegrube – auch Fahrzeug-, Arbeits-, Untersuchungs- oder allgemein Werkstattgrube genannt – bezeichnet einen Schacht (Grube), in dem Arbeiten unterhalb eines Fahrzeugs (Bus, LKW, PKW) ausgeführt werden können. Die für Personen zugängliche Grube erlaubt das Arbeiten im Stehen und kann – im Gegensatz zu einer Hebebühne – auch bei einer niedrigen Einrichtung bestens genutzt werden. Gerade in Werkstätten oder Garagen bietet sich daher die Nutzung einer Fahrzeuggrube an.

Individuelle Ausstattungsmöglichkeiten:

Ihre Montage- bwz. Wartungsgruben lassen sich individuell ausstatten:

  • Grubenheber
  • Druckluft
  • Abluft
  • Beleuchtung
  • Frischölversorgung
  • Elektroinstallationen

FAQ zu Wartungsgruben und Fertigteil-Montagegruben

Unser Infocenter gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Fragen rund um das Thema „Werkstatt- bzw. Wartungsgruben“.

Bei der Länge Ihrer Wartungs- oder Montagegrube haben Sie freie Wahl. Generell sollte hier nur beachtet werden, dass nicht beide Grubenzugänge gleichzeitig versperrt sind, wenn Sie ein langes Fahrzeug reparieren. Ein Orientierungswert wäre z.B. 20 Meter, nach oben hin sind Ihnen aber – je nach Größe Ihrer Werkstatt – keine Grenzen gesetzt.

Ein Standardmaß für die Breite einer Wartungsgrube liegt bei ca. 0,9 - 1,05 Meter. Bei der Tiefe gilt für Fahrzeuge mit viel Bodenfreiheit (z.B. LKWs) ein Standardwert von 1,39 Metern und bei wenig Bodenfreiheit (z.B. Busse) 1,49 Meter. Achten Sie darauf, dass Sie bequem in der Grube stehen können und den notwendigen Platz zum Arbeiten haben. Ab einer Tiefe von 1,60 Meter müssen Sie allerdings zusätzlich die Vorschriften für eine notwendige Zwangsentlüftung beachten.

Die Ausstattung einer Wartungsgrube / Montagegrube kann individuell gestaltet werden und ist meist von der Größe der Werkstatt oder der Garage und dem geplanten Einsatz der Grube abhängig. Sollte z.B. ein fahrbarer Grubenheber in Ihrer Planung vorgesehen sein, sollte für den Grubenheber auch ein entsprechender Stauraum oder eine Aussparung vorhanden sein. Um Platz für Beleuchtung, Druckluft oder Versorgungsleitungen zu schaffen, haben Sie die Möglichkeit, die Wartungsgrube unterhalb der Grubeneinfassung zu beiden Seiten hin etwas zu verbreitern.

Es gibt allerdings auch ein paar Vorschriften bei der Ausstattung einer Wartungsgrube zu beachten: So muss Ihre Grube z.B.  zwingend über zwei Zugänge verfügen - lediglich ein Notausstieg als Ersatz ist nicht zulässig. Außerdem sollte die Grubenbeleuchtung nicht in die Grube hineinragen und es muss ein passender Ölabscheider vorhanden sein.

Wenn Sie abends Ihre Werkstatt verlassen, muss die Grube aus Sicherheitsgründen abgedeckt werden. Auch wenn eine Grube für einen längeren Zeitraum nicht genutzt wird, müssen Sie für eine ausreichende Absicherung mittels einer Abdeckung, beispielsweise mit Rollabdeckungen, sorgen, um Unfälle zu vermeiden. Dafür haben Sie verschiedene Möglichkeiten: Sie können entweder Absperrketten oder Standrohre aufstellen oder die gesamte Grube mit Platten, Gitterrosten oder Bohlen abdecken - je nachdem, was bei Ihrer Werkstatt oder Garage sinnvoller ist.

Bei der vollständigen Abdeckung der Wartungsgrube sollten Sie darauf achten, dass diese eben mit dem Boden und so stabil wie möglich ist, damit auch noch Fahrzeuge sicher über die Grubenfläche fahren können.

Wichtige Entscheidungskriterien bei der Wahl der richtigen Grubeneinfassung sind Sicherheit und Belastbarkeit. Achten Sie darauf, dass die Montagegrube problemlos be- und überfahren werden kann. Idealerweise kann die Grube in Fahrtrichtung auch wieder verlassen werden - dann kann sogar gegebenenfalls auf Radabweiser verzichtet werden.

In den meisten Fällen wird die Grubeneinfassung gleichzeitig als Laufschiene für das Fahrgestell des Grubenhebers genutzt. Dafür müssen verschiedene statische Anforderungen erfüllt sein, z.B. hinsichtlich der Größe oder der Abstände der Profile.

Montagegruben werden auch Wartungsgruben oder Werkstattgruben genannt. Allgemein sind es Fertiggruben zum bequemen Arbeiten beispielsweise unter einem LKW, Bus oder PKW.

Welcher Hobbyschrauber wünscht sich das nicht? Eine eigene Hebebühne mit Grubenheber in der Garage. Doch meistens hapert es bereits an der beschränkten Deckenhöhe, dem mangelndem Platz oder auch an der Belastbarkeit des Bodens. Eine gute Alternative zur Hebebühne kann dann eine Montagegrube sein. Platzsparend im Betonboden eingelassen und bei Nichtnutzung sicher und unsichtbar abgedeckt, erfreut sich die Montagegrube auch im privaten Gebrauch immer größerer Beliebtheit.

Wenn die Entscheidung für eine eigene Wartungsgrube oder Montagegrube in Ihrer Garage gefallen ist, benötigen Sie - je nach Bundesland - zuerst eine Baugenehmigung. Nehmen Sie sich in jedem Fall auch einen Bautechniker zur Seite, der die statischen Berechnungen übernimmt.

Um Wasserschäden zu vermeiden, hat sich bei der Bauplanung die sogenannte Weiße Wanne aus Beton durchgesetzt. Die geschlossene Wanne aus Beton erfüllt alle Anforderungen an dauerhafte Bauwerke und berücksichtigt sowohl die raumklimatischen als auch die spezifischen bauphysikalischen Gegebenheiten. Der Beton ist dabei wasserundurchlässig und schützt den Arbeitsbereich der Grube vor eindringender Nässe.

Wenn Sie Ihre Wartungsgrube selber bauen, können Sie diese natürlich auch ganz nach Ihren individuellen Wünschen gestalten. Dennoch gibt es einige Kriterien, die Sie berücksichtigen sollten. Wie lang und hoch ist beispielsweise das Fahrzeug, an dem Sie regelmäßig herumschrauben? Die Breite der Grube sollte nicht zu knapp bemessen sein, damit man sich noch bequem und problemlos im Arbeitsbereich bewegen kann. Und sind Sie selbst eher groß oder klein? Um Überkopf-Arbeit und damit das Risiko von Rückenschmerzen zu vermeiden, sollte in jedem Fall das Arbeiten in aufrechter Haltung möglich sein.

Achten Sie immer auf die Sicherheit in Ihrer Wartungsgrube. Nicht nur eine unzureichende Abdeckung kann eine Gefahrenquelle sein, sondern auch bereits eine kleine Menge Benzin in Verbindung mit einem Funkenschlag oder Abgase, die in die Grube absinken und gesundheitsschädigend sind. Zudem muss die Bodenplatte stabil genug sein. Sinnvoll ist daher immer der Einbau einer technischen Lüftung (Abluft), die die gefährlichen Dämpfe wieder aus der Montage führt. Bei der Beleuchtung haben sich Leuchtstoffröhren bewährt, die vertieft in der Grubenwand eingebaut und so nicht beschädigt werden können.

Lassen sich Ihre individuellen Wünsche mit den notwendigen Sicherheitsaspekten und statischen Anforderungen vereinbaren, steht Ihrem Traum von der eigenen Wartungsgrube in der Garage nichts mehr im Wege.